Höhen und Tiefen für Zimspeed-Piloten

Höhen und Tiefen für Zimspeed-Piloten

Nach der langen Winterpause ging es für die von Zimspeed unterstützte Spezial Tourenwagen Trophy erstmals um Siege und Punkte. Auf dem Hockenheimring absolvierte die traditionsreiche Rennserie vor über 20 000 Zuschauern ihren ersten Saisonlauf. Auf der badischen Grand Prix Rennstrecke ließ sich Edy Kamm gleich zweimal als Gesamtsieger eintragen.

Bei ihrem Saisonauftakt überzeugte die Spezial Tourenwagen Trophy mit einem tollen Starterfeld und abwechslungsreichen Rennen. An den beiden Gesamtsiegen für Edy Kamm gab es nichts zu rütteln. Der ex-DTM Audi A4 war auf dem Hockenheimring nicht zu schlagen. Daran konnte auch Pertti Kuismanen mit seiner Chrysler Viper GTS-R nichts ändern. Der Finne hatte dem GT-Boliden über den Winter ein stärkeres Triebwerk spendiert. Zweimal Pole, sowie einige Führungskilometer – mehr hatte Kuismanen nicht entgegen zu setzen. Nach dem zweiten Platz im ersten Rennen schied die Viper in Durchgang zwei mit Motorschaden nach einer Berührung mit Kamm aus. Damit erbte Jürgen Bender (Corvette GT3) die zweite Gesamtposition. Im ersten Heat landete der Corvette-Pilot noch auf dem dritten Platz.

Spannend ging es zwischen den weiteren GT3-Fahrzeugen zu. Heiße Positionskämpfe lieferten sich sehr zur Freude der Zuschauer Josef Klüber, Mario Hirsch (beide Mercedes SLS AMG GT3) und Maximilian Stein (Audi R8 LMS). Letzterer überzeugte mit zwei Siegen in der Klasse 2, was den Audi-Piloten gleich an die Spitze des Championats spülte. Ebenfalls zwei Klassensiege gingen an Christian Franck (Porsche 997 GT3) und Edy Kamm. In der Division 2 teilten sich Jürgen Gerspacher (Seat Leon Mk2) und Dirk Ehlebracht (Audi A3 Turbo) die Siege. Dabei verwendet der Audi auch Teile von Zimspeed.

Für Zimspeed-Pilot Timo Scheibner gab es mit seiner Chrysler Viper GTS-R ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Im ersten Rennen erkämpfte sich der Frankfurter einen starken siebten Platz im Gesamtklassement, während in Durchgang zwei das frühzeitige Aus kam. Auch Sven Fisch erlebte im von Zimspeed mit entwickelten V8 STAR ein durchwachsenes Wochenende. In Rennen eins sah es ganz danach aus, als ob der V8 STAR die GT3 Konkurrenz im Griff hätte. Doch dann wurde der Stuttgarter plötzlich nach hinten durchgereicht. Nachdem das Gas hängen geblieben war, musste Fisch durch die Wiese. Dabei betätigte er sich als Rasenmäher. Als Folge dessen schoss die Temperatur in die Höhe und Fisch musste die Konkurrenz kampflos ziehen lassen. Im zweiten Heat lief es zwar besser, mehr als Rang sechs war aber nicht drin. „Womöglich liegt es an den Reifen“, rätselte der V8 STAR Pilot.

Vom 8.-10. Mai geht es für die Spezial Tourenwagen Trophy in der Magdeburger Börde weiter. Dort stehen in Oschersleben die Rennen drei und vier auf dem Programm.

arpRedaktionsbüro Patrick Holzer

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