Zimspeed-Pilot Timo Scheibner im Pech

Zimspeed-Pilot Timo Scheibner im Pech

Beim zweiten Saisonlauf der von Zimspeed unterstützten Spezial Tourenwagen Trophy gingen die Gesamtsiege an Josef Klüber und Mario Hirsch (Mercedes SLS AMG GT3). Josef Klüber setzte sich in einem turbulenten ersten Rennen durch, während Hirsch im zweiten Durchgang souverän zum Sieg fuhr.

Besonders der erste Heat hatte es in sich. Dabei lagen zunächst die beiden SLS von Hirsch und Klüber in Front, während Sven Fisch im pfeilschnellen Koppehel Eigenbau auf der dritten Position lauerte. Nach und nach schnupfte Fisch die GT3 Boliden auf und übernahm ab der sechsten Runde die Spitze. Von der ersten Position aus kontrollierte der Stuttgarter das Geschehen vor Mario Hirsch. Dahinter kämpfte Klüber gegen Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 RSR) um den letzten Platz auf dem Gesamtpodest. Zwei Umläufe vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst rollte Sven Fisch mit defektem Getriebe aus, wodurch Hirsch die Führung übernahm. Doch im letzten Umlauf fehlte der SLS-Pilot plötzlich. Als Sieger wurde Josef Klüber abgewinkt, der sich mit 0,191 Sekunden Vorsprung haarscharf gegenüber Ulrich Becker durchsetzte. Im Überrundungsverkehr hatte Klüber den Markenkollegen umgedreht. „In der letzten Runde habe ich Mario Hirsch umgedreht, was mir persönlich auch Leid tut. Er hatte sich innen angestellt hinter einem zu überrundenden Fahrzeug und hat mir innen schon Platz gelassen. Da bin ich reingefahren, war wohl etwas zu optimistisch. Im Grunde ist es mein Ding. Wer mich kennt weiß, dass das nicht meine Art ist”, entschuldigte sich Josef Klüber. Dritter wurde Christian Franck, der im Porsche 997 GT3 die Klasse 3 gewinnen konnte. Den Sieg in der Division 2 holte sich Gerhard Ludwig im Toyota MR2 Turbo.

Im zweiten Rennen holte sich Mario Hirsch souverän seinen ersten Gesamtsieg in der Spezial Tourenwagen Trophy. Josef Klüber musste sich diesmal hinten anstellen. Da Polesetter Sven Fisch zum Rennen nicht antreten konnte und Ulrich Becker seinen Porsche bereits in der Einführungsrunde von der Strecke gefeuert hatte, war an der Spitze so einiges an Spannung herausgenommen. Der dritte Platz ging erneut an Christian Franck vor den Markenkollegen Christian Neubecker (Porsche 997 GT3 Cup) und Alexander Markin (Porsche 991 GT3 Cup). Nachdem in der Division 2 Gerhard Ludwig kurz vor Schluss die Segel streichen muss, fuhr Joachim Bunkus (Triumph Dolomite Sprint) seinen ersten Saisonsieg ein.

kl_K3K1847

Pech hatte Zimspeed-Pilot Timo Scheibner, der mit seiner Chrysler Viper GTS-R in beiden Rennen auf klarem Podestkurs lag. Der Frankfurter lieferte sich im ersten Heat ein enges Duell mit Christian Franck, ehe Bremsprobleme weitere Gegenwehr verhinderten. Im zweiten Durchgang setzte sich Scheibner sofort an die dritte Gesamtposition und hielt diese souverän. Doch erneut traten Probleme mit der Bremse auf wodurch Scheibner nach hinten durchgereicht wurde. „Wir wissen nicht, woran das liegt. Das ist zum verzweifeln. Jetzt müssen wir einmal die ganzen Möglichkeiten durchgehen. Davor lief es richtig gut und ich hatte auch immer mehr Vertrauen in das Auto“, befand Scheibner.

Der nächste Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy findet nach einer Pause vom 3.-5. Juli auf dem Eurospeedway Lausitz statt. Dann ist die beliebte Breitensportserie zu Gast beim ADAC GT Masters.

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.